CINESCULTURA 2018

Sa 28.04 bis So 06.05.2018 ➜ filmgalerie im Leeren Beutel

In den letzten zehn Jahren hat sich cinEScultura erfolgreich der (Film-)Kultur autonomer spanischer Regionen und lateinamerikanischer Länder gewidmet. Wir werden diesen Weg auch weiterhin fortführen, allerdings bringt 2018 auch einige Neuerungen. Mit dem diesjährigen Festival führen wir ein neues Format ein. Die XI. Ausgabe von cinEScultura steht ganz im Zeichen von Erstlingswerken (Opera Prima) und Filmen spanischsprachiger Regisseurinnen (Prima Donna).

Mit Opera Prima möchte cinEScultura den Blick auf neue - vielleicht noch unbekannte - Talente richten und ihnen die Möglichkeit bieten, ihre vielversprechenden Erstlingswerke auf unserem Festival in Regensburg zu präsentieren. In der Sektion Prima Donna zeigen wir ausschließlich Filme spanischsprachiger Regisseurinnen. Diesen Regisseurinnen und ihren Werken bietet cinEScultura eine Bühne, damit sie ihre verdiente Aufmerksamkeit erhalten.

Ein göttlicher Sommer

La llamada / E 2017 / 108 min / OmeU / Regie: Javier Ambrossi, Javier Calvo

Maria und Susana, zwei rebellische Teenager, verbringen den Sommer in einem von Nonnen geleiteten Camp und machen eine etwas andere göttliche Erfahrung. Nachts schleichen sie sich aus der Unterkunft und gehen in die Disco. Eines Nachts hat Maria eine Erscheinung: Der Herrgott persönlich steht vor ihr und schmettert ein Lied von Whitney Houston. Weitere übernatürliche Begegnungen verändern nicht nur ihr Leben, sondern auch das der Ordensschwestern Bernarda und Milagros.

Das gleichnamige Theaterstück ist seit vier Jahren ein Riesenerfolg in Spanien. Begleitet vom Beat des reggaeton verbindet La llamada Sitcom und Musikkomödie mit Themen wie Jugend und Glaube, sexuelle Identität und soziale Netzwerke. Ein frischer und authentischer Blick auf das Erwachsenwerden.

"Lustig, gewagt und überraschend […], aber voller Sprengstoff." OTI RODRÍGUEZ, ABC

Mehr als 20 Preise, u.a. für den besten Song (Goya Awards, Apolo LGTB Awards), Beste Komödie (Feroz-Filmpreis), Regie und beste schauspielerische Leistung (Latin Beat Tokio), Publikumspreis (Gaudí-Preis, Días de Cine, Fotogramas)

"Los Javis" sind Schauspieler, Drehbuchautoren und Regisseure. Das Musical La llamada ist ihre Antwort auf die spanische Wirtschaftskrise. Es war so erfolgreich, dass sie es auf die Leinwand gebracht haben. Gleichzeitig feierten sie mit der Serie Paquita Salas ihren Durchbruch im Fernsehen. Seitdem sie außerdem in der Talent- Show Operación Triunfo als Schauspiellehrer auftreten, sind sie die neuen Medienikonen ihres Landes.

María y Susana son dos chicas que pasan el verano en un campamento de monjas llamado La Brújula. La pasión que comparten por el electro latino las empuja a salir a hurtadillas a las discotecas de los alrededores. Una noche, a María se le aparece Dios en persona y le canta una canción de Whitney Houston. Las surrealistas apariciones de Dios la embarcarán en un viaje de autodescubrimiento que afectará a todas las que la rodean: tanto a Susana, como a las monjas sor Bernarda y sor Milagros.

Fenómeno teatral durante los últimos cuatro años en España, La llamada destila la mejor esencia de sitcom y comedia musical: un cóctel con adolescentes, monjas, reguetón, identidad sexual, fe y redes sociales a degustar como fábula juvenil de aprendizaje rezumante de frescura y autenticidad.

"Graciosa, luminosa, arriesgada y sorprendente, (…) pero en su interior lleva dinamita" OTI RODRÍGUEZ, ABC

Do 26.04.

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Fr 27.04.

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Sa 28.04.

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So 29.04.

12:00

Mo 30.04.

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Di 01.05.

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Mi 02.05.

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2018

Kurzfilmprogramm 1

ca. 90 min

Ein Foto / Una foto
Arg 2017, 9 min, OmdtU, Regie: Faustino García Zamora
Joaquín ist ein ungeschickter Fotograf, der auf der Suche nach dem perfekten Foto durch den Park spaziert. Wer hätte gedacht, dass das Foto am Ende ihn findet?

Leb wohl Comandante / Hasta siempre, comandante
E 2016, 14 min, OmdtU, Regie: Faisal Attrache
Der 14-jährige Ernesto wünscht sich ein Tattoo, doch sein Vater ist strikt dagegen. Wie lassen sich die Ideale der kubanischen Revolution mit der Wirklichkeit in Einklang bringen?

Madre / Mother
E 2017, 18 min, OmdtU, Regie: Rodrigo Sorogoyen
Ein harmloses Alltagsgespräch zwischen Mutter und Tochter wird von einem Anruf unterbrochen. Es beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit.

Estribillo / Refrain
E 2017, 4 min, OmdtU, Regie: César Tormo
Eine Teenagerin übt in ihrem Zimmer ein Lied, bis ihr Vater sich einmischt ...

Richtige Kerle weinen nicht / Los hombres de verdad no lloran
E 2017, 19 min, OmdtU, Regie: Lucas Castán
Vater und Sohn teilen die Leidenschaft für Eishockey. Doch die Wirklichkeit ist manchmal schwer zu ertragen.

Last Days / Últimos días
E / Per, 15 min, OmdtU, Regie: Arturo León Llerena
Ramón ist ein erfahrener Schneider, der seit Jahrzehnten Männeranzüge näht. Doch über die Jahre ist seine Schneiderei aus der Mode gekommen und das Geschäft läuft schlecht.

Baraka
E 2016, 22 min, OmdtU, Regie: Néstor Ruiz Medina
Wenige Monate vor dem Irakkrieg: Zwei Brüder, die sich sehr verbunden fühlen, müssen sich trennen. Mitten im Krieg treffen sie sich wieder, doch in der Zwischenzeit haben sich beide sehr verändert.

Ein Tag im Park / Un día en el parque
E 2018, 3 min, OmdtU, Regie: Diego Porral
Ein Großvater schwärmt seinem Enkel davon vor, wie anders alles früher war. Doch vielleicht haben sich die Dinge gar nicht so sehr verändert.

Ein Foto / Una foto
Arg 2017, 9 min, OmdtU, Regie: Faustino García Zamora
Joaquín, un torpe fotógrafo, pasea por un parque en busca de "una foto" que lo inspire. Lo que no imagina es que la foto lo acabará encontrando a él.

Leb wohl Comandante / Hasta siempre, comandante
E 2016, 14 min, OmdtU, Regie: Faisal Attrache
Ernesto, un barbero de 14 años, quiere hacerse un tatuaje a pesar de la objeción de su padre. Ha crecido en un ambiente de ideales revolucionarios y deberá reconciliar estos valores con la realidad que le rodea.

Madre / Mother
E 2017, 18 min, OmdtU, Regie: Rodrigo Sorogoyen
Una conversación cotidiana entre Marta y su madre se convierte en una trágica situación contrarreloj cuando reciben una llamada del hijo de Marta.

Estribillo / Refrain
E 2017, 4 min, OmdtU, Regie: César Tormo
Una adolescente ensaya una canción en su habitación hasta que su padre decide entremeterse.

Richtige Kerle weinen nicht / Los hombres de verdad no lloran
E 2017, 19 min, OmdtU, Regie: Lucas Castán
Un padre, un hijo, el hockey sobre hielo como pasión y una dura realidad que afrontar.

Last Days / Últimos días
E / Per, 15 min, OmdtU, Regie: Arturo León Llerena
Ramón es un veterano sastre que confecciona trajes para caballero desde hace décadas, pero con los años su sastrería se ha vuelto anacrónica y el negocio va mal.

Baraka
E 2016, 22 min, OmdtU, Regie: Néstor Ruiz Medina
En los meses previos a la guerra de Irak, Abdel y Umayr, dos hermanos que están muy unidos, se verán obligados a separarse. Meses después, con la guerra en su apogeo, volverán a encontrarse, pero ya ninguno de los dos será el mismo de antes.

Ein Tag im Park / Un día en el parque
E 2018, 3 min, OmdtU, Regie: Diego Porral
La película nos adentra en el monólogo de un abuelo que explica a su nieto cómo solían ser las cosas cuando él era joven, pero quizás en el fondo no eran tan diferentes.

Do 26.04.

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Fr 27.04.

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Sa 28.04.

18:30

So 29.04.

16:00

Mo 30.04.

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Di 01.05.

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Mi 02.05.

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2018

Kurzfilmprogramm 2

ca. 90 min

Pflegeplatz / Acogida
E 2017, 12 min, OmdtU, Regie: Gaizka Urresti
Die Mitarbeiterin einer Hilfsorganisation stattet Mariana einen Hausbesuch ab, um zu prüfen, ob diese sich als Pflegemutter eignet. Das Gespräch spitzt sich zu, als Marianas Ehemann nach Hause kommt.

Motherdaughtersister / Madrehijahermana
E 2017, 16 min, OmdtU, Regie: Alfonso Nogueroles
Eli, die frisch geschieden ist, verbringt das Wochenende bei ihrer Mutter und ihrer Stiefschwester. Da jede der drei Frauen ganz unterschiedliche Probleme hat, wird die Luft immer dicker.

Verloren / A la deriva
E 2017, 13 min, OmdtU, Regie: Fany de la Chica
Isa und Carlos, der aus einer gut situierten Zigeuner-Familie kommt, wollen sich verloben. Als Isa sich dem Ritual unterziehen soll, bei dem festgestellt wird, ob sie noch Jungfrau ist, kommen ihr Zweifel.

Tabib
E 2017, 8 min, OV arabisch mdtU, Regie: Carlo D'Ursi
Am 27. April 2016 wird in Aleppo, Syrien, das Kinderkrankenhaus Al Quds bombardiert. Bei der Explosion stirbt der letzte Kinderarzt der Stadt. Dieser Kurzfilm dokumentiert die letzten Minuten seines Lebens.

M.A.M.O.N
Monitor Against Mexicans Over Nationwide / Mex / Ury 2016, 5 min, OmeU, Regie: Alejandro Damiani
Während Trump auf dem Operationstisch liegt, öffnet sich ein Tor zu einer anderen Wirklichkeit: Die in den USA lebenden Latinos werden auf die andere Seite einer Mauer an der Grenze zu Mexiko katapultiert. Als sie wieder zurück klettern wollen, bricht ein galaktischer Kampf zwischen ihnen und einem von Trump gesteuerten Roboter aus.

Good Girls / Les bones nenes
E 2017, 17 min, OV katalanisch mdtU, Regie: Clara Roquet
Zwei Schwestern im Teenager-Alter erleben, dass ihr Handeln Konsequenzen hat, als ein Pferd auf ihrem Hof ein Auge verliert.

El andar del borracho
E 2016, 15 min, OmdtU, Regie: Pol Armengol
Genauso wie Betrunkene sind auch Partikel aufgrund äußerer Kräfte nicht in der Lage, ihren Kurs zu halten. Sie leben versunken in unkontrollierbarem Chaos, das sie zwingt, ihren Kurs ständig zu wechseln. So wie die Elemente der Natur, große Objekte und Menschen.

Morning Cowboy
E 2016, 15 min, OV, Regie: Fernando Pomares
Ein als Cowboy verkleideter Mann galoppiert durch seine Träume.

Le chat doré
E 2016, 6 min, OmdtU, Regie: Nata Moreno
Eine Gruppe von Musikern muss mit einem kleinkarierten Dirigenten zusammenarbeiten, der keine kreative Freiheit zulässt. Gemeinsam versuchen sie dennoch, ein Kunstwerk zu erschaffen.

Pflegeplatz / Acogida
E 2017, 12 min, OmdtU, Regie: Gaizka Urresti
Teresa, voluntaria de una ONG, acude a la casa de Mariana para dictaminar si es apta para acoger a uno de sus amparados. La entrevista se complica cuando llega Pedro, el marido de Mariana.

Motherdaughtersister / Madrehijahermana
E 2017, 16 min, OmdtU, Regie: Alfonso Nogueroles
Eli, recientemente divorciada, pasa el fin de semana en casa de su madre y su hermanastra. Al pasar los días somos testigos de los problemas de cada una mientras aumenta la tensión entre ellas.

Verloren / A la deriva
E 2017, 13 min, OmdtU, Regie: Fany de la Chica
El día de su "Ceremonia del Miramiento", Isa no está segura de querer comprometerse con Carlos, un gitano de buena familia.

Tabib
E 2017, 8 min, OV arabisch mdtU, Regie: Carlo D'Ursi
El 27 de abril de 2016 en Alepo, Siria, es bombardeado el hospital infantil Al Quds. En la explosión muere el último pediatra de la ciudad. Esta es la historia de los últimos minu- Tabib tos de su vida.

M.A.M.O.N
Monitor Against Mexicans Over Nationwide / Mex / Ury 2016, 5 min, OmeU, Regie: Alejandro Damiani
Mientras Trump es sometido a una operación, se abre un portal hacia otra realidad. Los latinos residentes en Estados Unidos se ven teletransportados a un desierto en la frontera, ahora dividida por un muro. Allí se desata una épica batalla contra un robot, dirigido por Trump.

Good Girls / Les bones nenes
E 2017, 17 min, OV katalanisch mdtU, Regie: Clara Roquet
Dos hermanas a medio camino entre la infancia y la edad adulta han de enfrentarse a las consecuencias de sus actos cuando uno de los caballos de su granja pierde un ojo.

El andar del borracho
E 2016, 15 min, OmdtU, Regie: Pol Armengol
Como los borrachos, las partículas son incapaces de mantener trayectorias rectas debido a fuerzas externas. Viven inmersas en un caos incontrolable que las hace cambiar de rumbo una y otra vez. Como los elementos de la naturaleza. Como los grandes objetos. Como las personas.

Morning Cowboy
E 2016, 15 min, OV, Regie: Fernando Pomares
Un hombre vestido de vaquero recorre sus sueños a caballo.

Le chat doré
E 2016, 6 min, OmdtU, Regie: Nata Moreno
Un grupo de músicos intenta crear arte bajo la presión de un mezquino director. Todos unirán sus esfuerzos para lograrlo. Cortometraje en defensa de la libertad creativa y la expresión artística.

Do 26.04.

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Fr 27.04.

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Sa 28.04.

20:45

So 29.04.

18:30

Mo 30.04.

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Di 01.05.

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Mi 01.05.

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2018

Die wilden Kinder

Els nens salvatges / E 2012 / 100 min / OmeU / Regie: Patricia Ferreira

Die wilden Kinder erzählt die Geschichte der drei Jugendlichen Alex, Gabi und Oki, die in einer großen Stadt leben. Sie werden getrennt vernommen, denn man will herausfinden, was in jener Nacht geschah, als sie gemeinsam zum Strand gingen.

Der Film beleuchtet spannende Themen wie z. B. Kommunikation und Empathie in der Familie, emotionale Vernachlässigung, Erziehung zu Hause und im Klassenzimmer, den Konflikt der Generationen, und er zeigt auch, wie frustrierte Eltern die Chance verpassen, ihren Kindern ein Vorbild zu sein.

"Ein Pulverfass, das gleich explodieren wird: Die sorgfältig ausgewählten Schauspieler sprechen eine Sprache, die absolut aktuell und realistisch ist – unter einer millimetergenauen Regie." — PERE VALL: FOTOGRAMAS

Bester Film, bestes Drehbuch (Málaga), beste(r) Nebendarstellerin und -darsteller (FMCE Málaga, Gaudí-Preis), zahlreiche weitere Nominierungen (Goya Awards, Gaudí-Preis)

Patricia Ferreira, geboren 1951 in Madrid, ist Regisseurin und Drehbuchautorin. Zuerst arbeitete sie als Filmkritikerin und Journalistin u.a. für TVE und Radio Nacional de España. 2002 feierte sie mit Sé quién eres ihr Leinwanddebüt. Ferreira ist Mitgründerin und Vorstandsmitglied des Verbandes CIMA.

Els nens salvatges narra la historia de tres adolescentes, Alex, Gabi y Oki, que viven en una gran ciudad. Están siendo interrogados, por separado, para tratar de averiguar qué pasó aquella noche cuando fueron juntos a la playa.

La película aborda cuestiones muy interesantes como la relación y comunicación entre padres e hijos, las carencias afectivas, la educación en la familia y en las aulas, la cuestión generacional. Muestra también cómo las frustraciones de los adultos, su ausencia de ideales o la falta de ejemplaridad les impiden ser referentes para los jóvenes.

"Un polvorín a punto de estallar en el que los idiomas se combinan de una manera realista, actual, en boca de unos actores que están escogidos a medida y dirigidos al milímetro." — PERE VALL: FOTOGRAMAS

Do 26.04.

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Fr 27.04.

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Sa 28.04.

22:30

So 29.04.

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Mo 30.04.

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Di 01.05.

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Mi 02.05.

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2018

The Bookshop

E 2017, 112 min, OmdtU, Regie: Isabel Coixet

Florence Green lebt in den späten 1950er Jahren in einem kleinen Ort an der Ostküste Englands. Mit ihrem verstorbenen Mann teilte sie die Liebe zur Literatur und beschließt nun, einen Traum zu verwirklichen: Sie eröffnet eine kleine Buchhandlung. Das Geschäft entwickelt sich gut, und sogar der eigenbrötlerische Mr. Brundish findet Gefallen daran. Doch dann schreitet die Dekanin des Ortes ein, weil sie befürchtet, die Kontrolle über die Stadt und ihre Bewohner zu verlieren.

Eine anscheinend einfache Geschichte, die den Zuschauer an die Lektüre all jener Bücher erinnert, die ihn bewegt und etwas in ihm bewirkt haben. Ein Schatzkästchen voll von wunderbaren stillen Momenten und kleinen Gesten.

"Isabel Coixet liebt Bücher, und das wirkt ansteckend: Wenn der Zuschauer das Kino verlässt, wird er das drängende Bedürfnis verspüren, ein Buch aufzuschlagen." — ALBERTO LUCHINI, EL MUNDO

Bester Film, beste Regie, bestes adaptiertes Drehbuch (Goya Awards), bestes Szenenbild, beste Filmmusik (Gaudí Awards), Beste internationale Literaturverfilmung (Frankfurter Buchmesse), bester Langfilm (Premios Forqué)

Isabel Coixet, geboren 1960 in Barcelona, studierte Geschichte und arbeitete sehr erfolgreich im Bereich Werbung. Sie gehört zu den erfolgreichsten Regisseuren Spaniens und wurde bereits mit neun Goyas ausgezeichnet. Neben zwölf international preisgekrönten Spielfilmen hat sie auch Kurzfilme und gesellschaftspolitische Dokumentationen gedreht, wie u. a. ¡Hay motivo!, Escuchando al juez Garzón oder Spain in a day. Mitbegründerin des Verbandes CIMA.

Inglaterra, 1959. Florence Green es la viuda de un soldado que luchó durante la Segunda Guerra Mundial. El amor que ambos compartían por la literatura la impulsa a hacer realidad el sueño de su marido de abandonar Londres y abrir una pequeña librería en la costa. Al principio parece tener éxito: los vecinos e incluso el solitario Mr. Brundish se ilusionan con la primera librería de la zona. Pero todo cambia cuando la decana del pueblo, Violet Gamart, teme perder el control sobre la ciudad.

La librería, historia trivial para el pathos contemporáneo, atesora claves que remiten al ritmo pausado de las lecturas reveladoras, conmovedoras, a delicados silencios y gestos mínimos en la orfebrería sentimental de la vida

"A Coixet le gusta leer y eso se transmite al espectador, que sale de la proyección con una necesidad casi imperiosa de abrir un libro." — EL MUNDO

Do 26.04.

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Fr 27.04.

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Sa 28.04.

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So 29.04.

20:45

Mo 30.04.

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Di 01.05.

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Mi 02.05.

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2018

Der Olivenbaum

El olivo / E 2016 / 100 min / OmdtU / Regie: Icíar Bollaín

Die 20-jährige Alma liebt ihren Opa über alles, obwohl dieser zum Erstaunen seiner Familie schon seit Jahren nicht mehr spricht. Als er sich auch noch weigert zu essen, beschließt sie, den uralten Olivenbaum, den die Familie gegen seinen Willen verkauft hat, wiederzubeschaffen. Ihr von der Krise gebeutelter Onkel und das gesamte Dorf sollen ihr dabei helfen. Doch wo in Europa befindet sich der Olivenbaum jetzt?

Eine unterhaltsame Geschichte, in der menschliche Werte und materielle Interessen aufeinanderprallen, eine Mischung aus road movie und ländlichem Drama.

"Noch nie hat ein Baum uns so zum Lachen und Weinen gebracht ...". — EL DIARIO NEW YORK

"An einem kleinen Beispiel erzählt die spanische Regisseurin Icíar Bollaín von den tiefen Konflikten Europas." — THOMAS KLINGENMAIER, STUTTGARTER ZEITUNG

Beste Nachwuchsdarstellerin (Goya Awards und Círculo de Escritores Cinematográficos), bester Film und beste Schauspielerin (Latin Beat FF Tokio), Publikumspreis (IFFF Brüssel)

Icíar Bollaín, geboren 1967 in Madrid, ist Schauspielerin, Regisseurin und Drehbuchautorin. Sie ist Mitbegründerin des Verbandes CIMA. in der Filmbranche einsetzt. Sie spielte die Hauptrolle in dem legendären Film El Sur von Víctor Erice. 2003 erhielt ihr Film Te doy mis ojos fünf Goyas (u.a. bester Film, beste Regie, bestes Drehbuch).

Alma tiene 20 años y adora a su abuelo, quien, para sorpresa de su familia, dejó de hablar hace ya varios años. Al llegar el día en que se niega a comer, Alma decide recuperar un olivo milenario que la familia vendió en contra de su voluntad. Para ello necesita la ayuda del tío "Alcachofa", arruinado por la crisis, de su amigo Rafa y del resto del pueblo. El problema radica en saber en qué lugar de Europa se halla el árbol.

Entre drama rural y road movie, El Olivo es una divertida fábula en la tradición de Frank Capra que enfrenta valores humanos a los puramente económicos sujetos a la ambición y la crisis.

"Nunca un árbol hizo llorar y reír tanto" — EL DIARIO NEW YORK.

"La directora Icíar Bollaín se sirve de una sencilla metáfora para contar los profundos conflictos de Europa." — THOMAS KLINGENMAIER, STUTTGARTER ZEITUNG

Do 26.04.

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Fr 27.04.

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Sa 28.04.

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So 29.04.

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Mo 30.04.

18:30

Di 01.05.

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Mi 02.05.

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2018

Facing the Wind

Con el viento / E/Arg/F 2018 / 108 min / OmdtU / Regie: Meritxell Colell Aparicio

Eines Tages erhält Mónica aus Burgos, die seit 20 Jahren als Tänzerin in Buenos Aires lebt, die Nachricht, dass ihr Vater in Spanien im Sterben liegt. Als sie dort ankommt, ist er bereits tot. Dem Schweigen und der Kälte des familiären Umfelds begegnet sie mit dem, was sie am besten kann: Tanzen.

In einer Mischung aus Tanzfilm und Doku wird die Geschichte einer Versöhnung und einer emotionalen Reise zu den eigenen Wurzeln erzählt: Drei Generationen (Mutter, Schwester, Nichte) begleiten Mónica dabei. Ein bewegendes, mit überzeugenden Laiendarstellerinnen besetztes Debüt.

"Ein bezaubernder Mix aus Kino und Tanz." — PHILIPP ENGEL, FOTOGRAMAS

Die Regisseurin wurde vom L’Atelier de la Cinéfondation de Cannes ausgewählt, um dieses Projekt umzusetzen. Con el viento hat vor Kurzem seine Festival-Laufbahn als Forumsbeitrag der 68. Ausgabe der Berlinale begonnen.

Meritxell Colell Aparicio, geboren 1983 in Barcelona, hat Audiovisuelle Kommunikation an der Universitat Pompeu Fabra in Barcelona studiert. Neben ihrer Tätigkeit als Filmemacherin engagiert sie sich in filmpädagogischen Projekten.

Con el viento narra la historia de Mónica, bailarina de 47 años que vive en Buenos Aires. Un día recibe una llamada desde España: su padre está gravemente enfermo. Decide volver al remoto pueblo de Burgos donde nació y al que no ha vuelto desde hace 20 años. Al llegar su padre ya ha muerto. El frío, el silencio y el difícil clima familiar los afrontará con lo que mejor se le da: bailar.

Danza y tono documental se aúnan en una historia de reconciliación familiar y vuelta a las raíces: un conmovedor debut, rodado con actores no profesionales, cuya economía gestual logra transmitir sentimientos primordiales. Tres generaciones (madre, hermana y sobrina) acompañan a Mónica en su viaje emocional.

"Con el viento es un subyugante híbrido de cine y danza". — PHILIPP ENGEL, FOTOGRAMAS

Do 26.04.

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Fr 27.04.

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Sa 28.04.

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So 29.04.

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Mo 30.04.

20:45

Di 01.05.

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Mi 02.05.

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2018

Die unsichtbare Hand

La mano invisible / E 2017 / 80 min / OmdtU / Regie: David Macián

In einer Fabrikhalle verrichten Fachkräfte ihre Arbeit, während sie von einem Publikum, das sie nicht sehen können, beobachtet werden. Diese Realityshow erhebt den Anspruch, Kunst zu sein. Die Darsteller wissen nicht, dass sie Teil eines Experimentes sind und haben keine Ahnung, wer in diesem geschmacklosen Marionettenspiel die Fäden zieht.

Diese Verfilmung des gleichnamigen Romans von Isaac Rosa ist eine Parabel über die Absurditäten der heutigen Arbeitswelt. Hier werden Adam Smiths Theorien ad absurdum geführt: Die Arbeitskraft dient keinem produktiven Zweck, sondern wird als sinnlos und banal dargestellt.

"La mano invisible ist reine Identifikation, denn wir alle sind SIE, bei aller Brutalität und Monotonie." — EL PAIS.

"Ein verschollenes Kapitel von 'Black Mirror', aus der Feder von George Orwell" — ADRIÁN MUÑOZ, LA INERCIA

Bester Film (PICC Bahia/Brasilien und FCZ Zaragoza), Beste Regie, FCI Huelva, Bestes Regiedebüt (FFE Toulouse) und zahlreiche weitere Auszeichnungen (New Directors / New Films Festival New York und Labour Film Festival London, FIC Tarragona.

David Macián, geboren 1980 in Cartagena, ist Regisseur, Drehbuchautor und Produktionsleiter. In seinen preisgekrönten Kurzfilmen, wie z. B. Liquidación total (2007), liegt bereits die sozialkritische Schärfe von La mano invisible. Diese bedrohliche Dystopie ist übrigens eine genossenschaftliche Produktion.

En una nave industrial, unos trabajadores desempeñan labores para las que han sido reclutados, mientras un público en la sombra asiste al "maravilloso" espectáculo del trabajo. El macabro experimento -o reality-show- pretende ser obra de arte. Los actores no saben por qué están allí ni de quién es la mano que mueve los hilos del perverso teatrillo.

Adaptación de la novela homónima de Isaac Rosa, el film es una corrosiva parábola sobre la precariedad laboral del mundo contemporáneo. La metáfora con la que Adam Smith bendijo la capacidad autorreguladora del mercado libre es aquí una infernal alegoría del absurdo: despojando al trabajo de su sentido productivo y convirtiéndolo en un producto sin sentido, la sociedad del entretenimiento banaliza su valor: Big brother is watching you!

"Un capítulo perdido de Black Mirror escrito por George Orwell" LA INERCIA

Do 26.04.

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Fr 27.04.

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Sa 28.04.

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So 29.04.

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Mo 30.04.

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Di 01.05.

12:00
18:30

Mi 02.05.

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2018

THE TIP OF THE ICEBERG

La a punta del iceberg / E 2016 / 95 min / OmeU / Regie: David Cánovas

Sofía Cuevas hat als Managerin eines großen Unternehmens eine schwierige Aufgabe: Drei Mitarbeiter der Firma haben sich das Leben genommen, und sie soll einen Bericht zur Klärung der Vorfälle schreiben. Dabei wird ihr klar, wie vergiftet das Arbeitsklima in dem Unternehmen ist. Nach und nach legt sie Strukturen des Machtmissbrauchs und Vertuschungen offen, die von einem rücksichtslosen Konkurrenzkampf zeugen.

La punta del iceberg klagt die Entmenschlichung in der modernen Arbeitswelt an, ganz so wie das gleichnamige Theaterstück von Antonio Tabares. Cánovas, der ein erklärter Fan von Hitchcock und Night Shyamalan ist, macht daraus einen Thriller über die dunkle Seite des Menschen.

Brisanter und makelloser Thriller über die Arbeitswelt, mit einer fabelhaften Maribel Verdú. – SERGIO F. PINILLA, CINEMANÍA

Das Theaterstück La punta del iceberg wurde mit den Preisen Tirso de Molina (2011) und Réplica (2012) ausgezeichnet; der gleichnamige Film erhielt den SIGNIS-Preis (FIC Málaga), und den Preis für das Beste Regiedebut (FICFA Puerto Rico).

David Cánovas, geboren 1971 in Santa Cruz de Tenerife, schloss sein Studium der Audiovisuellen Kommunikation an der Universität Complutense in Madrid ab und arbeitet heute als Regisseur fürs Kino und Fernsehen. 2002 drehte er seinen ersten Kurzfilm Mate, mit dem er zahlreiche nationale Preise gewann. 2005 war er mit El intruso für einen Goya nominiert.

A Sofía Cuevas, directiva de una gran empresa, le han encargado una difícil tarea. La compañía se ha visto sacudida por el suicidio de tres de sus empleados y Sofía será la encargada de llevar a cabo un informe interno que trate de aclarar lo sucedido. Así constata que el ambiente en la empresa es extremadamente competitivo y hostil. E irá descubriendo también abusos de poder y mentiras encubiertas en un ambiente laboral enfermizo...

La punta del iceberg denuncia la deshumanización en el mundo laboral planteada ya en la obra teatral homónima de Antonio Tabares. Amante del cine de Hitchcock y Night Shyamalan, Cánovas plasma en clave de thriller su fascinación por el lado oculto de las personas y por las máscaras sociales.

"Actual e impoluto thriller laboral en el que brilla Maribel Verdú." – SERGIO F. PINILLA, CINEMANÍA

Do 26.04.

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Fr 27.04.

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Sa 28.04.

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So 29.04.

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Mo 30.04.

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Di 01.05.

16:30
20:45

Mi 02.05.

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2018

Júlia ist

E 2017 / 90 min / OmdtU /Regie: Elena Martín

Júlia lässt ihren Freund und ihre Familie in Barcelona zurück und geht für ein Jahr nach Berlin. In der kalten und grauen Stadt ist nichts so, wie sie es sich vorgestellt hat. So beginnt eine Reise auf der Suche nach der eigenen Identität an der Schwelle zum Erwachsenenalter.

Der Film vermittelt ein besonderes Gefühl der Nähe: Die Kameraführung erinnert an ein Dokudrama. Ein geschickter Schnitt und die schauspielerischen Fähigkeiten der Regisseurin, die in der Hauptrolle zu sehen ist, verleihen dieser Geschichte über die Generation Millenium viel Authentizität.

"Eine wunderbare Sammlung von impressionistischen Bildern, in denen kein Detail zu viel ist. — " PHILIPP ENGEL, FOTOGRAMAS

Biznaga de Plata für den besten Film und die beste Regie und Premio Movistar+ für den besten Film (FIC Málaga), Bester Erstlingsfilm (FCE Andorra), Beste Nachwuchsdarstellerin (Cuenca / Ecuador), Nominierung für den Premio Especial bei den Premios Feroz.

Elena Martín, geboren 1992 in Barcelona, begann bereits im Alter von 14 Jahren mit der Schauspielerei. Sie ist Gründerin des Theaterprojekts "Els Malnascuts" und ist sowohl Schauspielerin als auch Regisseurin für Film und Theater. Bei cinEScultura ist sie außerdem in Con el viento zu sehen.

Júlia decide irse de Erasmus a Berlín para vivir su primera experiencia lejos de casa. La llegada a una ciudad fría y gris no se corresponde con sus expectativas: su nueva vida no se parece en nada a la que se imaginaba. Así empieza un viaje hacia la madurez en búsqueda de la propia identidad.

Es la cercanía lo que destaca en esta película. Elena Martín pega la cámara a la piel de sus personajes –a la suya propia–, simulando un formato de docudrama que le otorga a las situaciones el realismo necesario. Contribuyen también a ello un montaje ágil y su propio trabajo como protagonista, que modela el arquetipo de una generación millenial y su actitud en la encrucijada entre juventud y madurez.

"Una encantadora colección de estampas impresionistas a las que no les sobra nada." — PHILIPP ENGEL, FOTOGRAMAS

Do 26.04.

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Fr 27.04.

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Sa 28.04.

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So 29.04.

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Mo 30.04.

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Di 01.05.

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Mi 02.05.

18:30

2018

FRIDAS SOMMER

Estiu 1993 – Verano 1993 / E 2017 / 97 min / OcatmdtU / Regie: Carla Simón i Pipó

Frida ist sechs Jahre alt, als sie nach dem Tod ihrer Eltern den ersten Sommer mit ihrer Adoptivfamilie verbringt. Weit weg von ihrer gewohnten Umgebung muss sich das Kind an ein neues Leben gewöhnen.

Die Regisseurin hat ihre eigene Kindheit mit einer Authentizität und Natürlichkeit verfilmt, die ihresgleichen suchen. Als ihre Eltern an AIDS starben, wurde sie von Verwandten adoptiert. Ein ergreifender Film von zarter Schönheit, dank der schauspielerischen Leistung der Hauptdarsteller. "Ein Sommer der meine Kindheit prägte und mich schneller groß werden ließ als andere Kinder meines Alters." CARLA SIMÓN.

"Ohne Zweifel einer der schönsten und perfektesten Erstlingsfilme, die man sich vorstellen kann." — LUIS MARTÍNEZ, EL MUNDO

Mehr als 20 Preise, u.a. Bester Erstlingsfilm (Berlinale 2016 u. Goya Awards 2017 Madrid), Bester Film (Málaga, Barcelona – Gaudí-Preis – und Odessa), Preis Écrans Juniors (Cannes), Beste Regie (Barcelona u. Buenos Aires) Publikumspreis, (CineLatino Tübingen u. FICI Buenos Aires), Jury-Preis (Istanbul).

Carla Simón i Pipó, geboren 1986 in Barcelona, ist Drehbuchautorin und Regisseurin. Sie studierte Audiovisuelle Kommunikation an der Universidad Autónoma de Barcelona und Master of Arts an der London Film School. In England drehte sie die Kurzfilme Born Positive und Lipstick. Mit Estiu 1993 hat sie ein Meisterwerk vorgelegt.

Frida, una niña de seis años, afronta el primer verano con su nueva familia adoptiva tras la muerte de sus padres. Lejos de su entorno, en pleno campo, la niña deberá adaptarse a su nueva vida.

Basada en la historia real de la propia directora, adoptada por unos tíos tras la muerte de sus padres a causa del sida, Verano 1993 desprende una autenticidad y naturalidad inusuales. Carla Simón consigue llevar a la pantalla su dramática experiencia desde la contención. El recital interpretativo de la familia protagonista regala al espectador hermosos retazos de vida entre la crudeza y la ternura: "Un verano que definió mi infancia y me obligó a crecer más rápido que cualquier otra niña de mi edad". CARLA SIMÓN.

"Sin duda, una de las primeras películas más bellas, precisas y perfectas imaginables". — LUIS MARTÍNEZ, EL MUNDO

Do 26.04.

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Fr 27.04.

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Sa 28.04.

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So 29.04.

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Mo 30.04.

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Di 01.05.

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Mi 02.05.

20:45

2018

MARIA (UND DIE ANDEREN)

María (y los demás) / E 2016 / 96 min / OmdtU / Regie: Nely Reguera

Maria war 15, als ihre Mutter starb. Seitdem kümmert sie sich um ihren Vater und ihre Geschwister. Sie hat alles unter Kontrolle, ist verantwortungsvoll und stolz darauf, die Familie zusammenzuhalten. Deshalb fällt sie aus allen Wolken, als ihr Vater verkündet, er wolle seine sympathische Krankenpflegerin Cachita heiraten.

In diesem Film glänzt Bárbara Lennie als Maria in einer einfachen Geschichte über eine komplexe Persönlichkeit, wofür sie mit einer Goya-Nominierung belohnt wurde. Nely Reguera porträtiert auf humorvolle und subtile Weise eine Familie, an der uns einiges bekannt vorkommen wird.

"Reguera hält ein perfektes Gleichgewicht zwischen Melodrama und Komödie […] das nichts vermissen lässt." — JORDI BATLLE, FOTOGRAMAS

Bester Iberoamerikanischer Film (Miami Film Festival), Bester Film (Premio Mestre Mateo, Galicien), Beste Hauptdarstellerin (Premios Feroz), Publikumspreis (REC Tarragona), Nominierung für das beste Regiedebüt und die beste Hauptdarstellerin (Goya Awards)

Nely Reguera, geboren 1978 in Barcelona, studierte an der bekannten Hochschule für Film und audiovisuelle Medien escac. Zu Beginn ihrer Karriere drehte sie Werbefilme, Videoclips und Kurzfilme. Mittlerweile ist sie auch Dozentin an ihrer alten Hochschule.

Desde que murió su madre cuando ella tenía 15 años, María ha cuidado de su padre y sus hermanos. Responsable y controladora, siempre ha sido el pilar de la familia y se siente orgullosa de ello. Por eso, cuando su padre anuncia que se casa con Cachita, su simpática enfermera, María siente que su vida se desmorona.

La película nos obsequia con una soberbia actuación de Bárbara Lennie, que interpreta a un personaje complejo en una sencilla historia. Nely Reguera pinta con sutileza y originalidad un cuadro reconocible de relaciones familiares y sociales; y se gana la complicidad del espectador mediante la naturalidad de la puesta en escena y un humor refrescante.

"Reguera logra un perfecto maridaje de melodrama y comedia […] no sobra ni falta nada". — JORDI BATLLE, FOTOGRAMAS

Do 03.05.

18:30

Fr 04.05.

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Sa 05.05.

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So 06.05.

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Mo 07.05.

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Di 08.05.

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Mi 09.05.

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2018

CLARA CAMPOAMOR. THE FORGOTTEN WOMAN

Clara Campoamor. La mujer olvidada / E 2011 / 90 min / OmeU / Regie: Laura Mañá

1931 wird die Zweite Spanische Republik ausgerufen. Zu jener Zeit konnten Frauen zwar gewählt werden, durften selbst aber nicht an die Wahlurnen treten. Der Film schildert den Kampf der Clara Campoamor, einer zu Unrecht vergessenen Frau, der das Wahlrecht für Frauen in Spanien zu verdanken ist. Doch zuerst musste sie eine große Hürde überwinden: den Widerstand ihrer eigenen Parteikollegen, der Republikaner und der Linken… "Dieser Film ist essenziell, wenn wir über die Gleichberechtigung der Frau sprechen. Wir müssen die Heldinnen, die sich einen Platz in den Geschichtsbüchern verdient haben, wiederaufleben lassen", betont Laura Mañá.

Mariana Pineda-Preis für den besonderen Beitrag zur Gleichberechtigung (Málaga), Nominierung für den besten TV-Film (Gaudí-Preis)

Laura Mañá, geboren 1968 in Barcelona, ist Schauspielerin, Regisseurin und Drehbuchautorin. Bereits mit ihrem ersten Film Sexo por compasión (2000) gewann sie zahlreiche internationale Preise. Sie ist Mitgründerin des Verbandes CIMA.

En el año 1931, en España se proclama la Segunda República. En este contexto, las mujeres son elegibles pero no pueden votar. La película nos presenta la batalla de Clara Campoamor, una mujer injustamente olvidada que consiguió el sufragio femenino en España. Pero primero tenía que superar un gran obstáculo: la resistencia de sus propios compañeros de partido, de republicanos, de izquierdas…

"Es una película necesaria cuando estamos hablando de la igualdad de las mujeres. Hay que recuperar a las heroínas que se han ganado un hueco en la historia", recalca Laura Mañá.

Do 03.05.

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Fr 04.05.

18:30

Sa 05.05.

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So 06.05.

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Mo 07.05.

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Di 08.05.

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Mi 09.05.

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2018

Thi Mai, rumbo a Vietnam

Thi Mai, rumbo a Vietnam / E 2017 / 99 min / OmeU / Regie: Patricia Ferreira

Nach dem Unfalltod ihrer Tochter verliert Carmen den Lebensmut. Doch dann findet sie einen an ihre Tochter adressierten Brief einer Adoptionsagentur. Er enthält die Zusage für die Adoption eines kleinen vietnamesischen Mädchens: Thi Mai. Carmen beschließt, zusammen mit zwei Freundinnen nach Vietnam zu reisen, wo sie das Abenteuer ihres Lebens erwartet.

Patricia Ferreira gelingt es, ihre Protagonistinnen auf ihrer Suche nach einem eigenen Weg frei von Ängsten und Konventionen auf einfühlsame Weise zu portraitieren: "Eine Abenteuerreise, die als Flucht vor der Trauer und Verzweiflung geplant war, wird zur Ode an die Freiheit." FOTOGRAMAS

"Amüsante Komödie, die dank der Komplizenschaft zwischen Drehbuchautorin und Regisseurin überzeugt, sowie durch die hervorragenden Schauspielerinnen". — OTI RODRÍGUEZ, ABC

Thi Mai hat gerade Premiere in Spanien gefeiert und wird in Regensburg als Deutschlandpremiere gezeigt. Ferreira erhielt für ihren vorangegangenen Film, Els nens salvatges (2012), vier Auszeichnungen auf dem Festival von Malaga und drei Goya-Nominierungen.

Patricia Ferreira, geboren 1951 in Madrid, ist Regisseurin und Drehbuchautorin. Zuerst arbeitete sie als Filmkritikerin und Journalistin u.a. für TVE und Radio Nacional de España. 2002 feierte sie mit Sé quién eres ihr Leinwanddebüt. Ferreira ist Mitgründerin und Vorstandsmitglied des Verbandes CIMA.

Tras perder a su hija en un accidente, Carmen pierde todo aliciente para seguir adelante… hasta que recibe una inesperada carta de la agencia de adopción: a su hija le han concedido por fin la niña vietnamita, Thi Mai, cuya adopción había solicitado. Carmen decide viajar junto a dos de sus mejores amigas a Vietnam donde emprenderán la aventura de sus vidas en busca de la pequeña.

Patricia Ferreira logra dotar de ternura a las protagonistas femeninas en su afán por seguir su propio camino, libre de miedos, traumas y convenciones: "un viaje de aventuras concebido a modo de escape del dolor y la frustración que termina convirtiéndose en una oda a la libertad". FOTOGRAMAS

"Divertida y cercana comedia, gracias, además de a la chispa entre guionista y directora, al especial talento de sus actrices". — OTI RODRÍGUEZ, ABC

Do 03.05.

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Fr 04.05.

20:45

Sa 05.05.

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So 06.05.

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Mo 07.05.

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Di 08.05.

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Mi 09.05.

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2018

DON’T BLAME THE KARMA FOR BEING AN IDIOT

No culpes al karma de lo que te pasa por gilipollas / E 2016 / 98 min / OmeU / Regie: María Ripoll

Saras Leben verläuft nicht so, wie sie es sich wünscht. Ständig passiert ihr irgendein Missgeschick und auch in der Liebe läuft es nicht besonders. Daher eröffnet sie einen Laden in einem angesagten Viertel in Madrid. Doch ihr Leben wird binnen kürzester Zeit komplett auf den Kopf gestellt. Sie streitet sich heftig mit ihren depressiven Eltern, trennt sich von ihrem Freund und dann steht plötzlich auch noch ihre Schwester vor der Tür, im Schlepptau ein alter Bekannter: Saras Jugendliebe aus Schulzeiten. Der Film wurde so erfolgreich wie die gleichnamige Romanvorlage von Laura Norton.

"Der erfolgreichste Kinostart eines spanischen Filmes, hinter dem kein Privatsender steht." — OLGA PEREDA, EL PERIÓDIC

Goya-Nominierung für das beste Kostümdesign

María Ripoll, geboren 1964 in Barcelona, studierte Screenwriting am American Film Institute in Los Angeles, wo sie auch den Kurzfilm Kill Me Later drehte. Sie ist Gründungsmitglied von CIMA und war mit Rastres de sàndal bereits 2017 in Regensburg beim ersten katalanischen Filmwochenende bei cinEScultura vertreten.

Sara es una joven madrileña que culpa al karma de todo que le pasa. Cansada de su vida, decide abrir una tienda en el barrio madrileño de Malasaña, donde vende exóticos tocados y complementos. Su vida se torna un completo caos cuando llegan su padre deprimido y recién separado, su novio con un amigo guiri y su alocada hermana con su prometido Aarón, que para más inri resulta ser el antiguo amor de instituto de Sara. Tras el éxito editorial de la novela de Laura Norton Don’t Blame the Karma for Being an Idiot, también su adaptación española al cine triunfó y fue una de las comedias más vistas en 2016, lo que abre la vía a la adaptación de la siguiente novela de la autora: Karma Above All.

"Se trata de la mejor apertura de una película española en la que no hay detrás una televisión privada." — OLGA PEREDA, EL PERIÓDICO

Do 03.05.

20:45

Fr 04.05.

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Sa 05.05.

18:30

So 06.05.

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Mo 07.05.

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Di 08.05.

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Mi 09.05.

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2018

THE OPEN DOOR

La puerta abierta / E 2016 / 89 min / OmeU / Regie: Marina Seresesky

Rosa und ihre Mutter gehen dem ältesten Gewerbe der Welt nach und teilen eine Wohnung. Das Zusammenleben gestaltet sich konfliktreich, und Rosa ist permanent unglücklich. Doch alles ändert sich, als ein neues Familienmitglied auftaucht ...

Meisterhafte Dialoge, die beeindruckende schauspielerische Leistung der Darsteller und eine wunderbare Regie machen es möglich, dass sich Drama und Komödie die Hand geben, während Themen wie soziale Ausgrenzung, Immigration und Identität beleuchtet werden.

"Es scheint, als habe die Regisseurin das ideale Umfeld geschaffen, in dem ihre Besetzung über sich hinauswachsen konnte." — JORDI COSTA, EL PAIS

Ausgezeichnet mit mehr als 20 Preisen, u.a. als Bester Film (London, Aswan, Alicante u. Puerto Madryn), für das beste Drehbuch (FICG Guadalajara, Antalya u. Alicante), Publikumspreisen (u.a. Toulouse, Arcachon, Antalya, Tudela) und einem Jurypreis (Mons)

Marina Seresesky, geboren 1969 in Buenos Aires, ist Regisseurin, Drehbuchautorin und Schauspielerin. Ihre Kurzfilme El cortejo (2010) und La boda (2012) wurden mit mehr als 170 Preisen ausgezeichnet. Ihr Dokumentarfilm Madres, 0’15 el minuto (2011) erhielt zahlreiche Auszeichnungen in Frankreich, USA, Argentinien, Rumänien und Spanien.

Rosa comparte piso con su madre Antonia, de la que ha heredado el oficio de prostituta. La convivencia es un pequeño infierno y Rosa vive instalada en la infelicidad. Todo cambiará con la llegada inesperada de un nuevo miembro a la familia…

Gracias a los magistrales diálogos, unas actuaciones portentosas y una entrañable dirección, logran convivir con naturalidad el drama y la comedia en una comunidad por la que deambulan los verdaderos personajes: marginación, supervivencia, familia, desencanto, inmigración, identidad y redención.

"La directora parece haber creado un entorno idóneo para que su reparto se crezca." — JORDI COSTA, EL PAIS

Do 03.05.

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Fr 04.05.

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Sa 05.05.

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So 06.05.

12:00

Mo 07.05.

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Di 08.05.

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Mi 09.05.

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2018

Kurzfilmpreis

Premios

Dieses Jahr werden vier Preise vergeben: Der Gewinner des Premio Opera Prima bekommt eine Donau-Undine der Künstlerin Pilar Rovira und 750 €, der Gewinner des Premio cinEScultura 500 €. Desweiteren gibt es zwei Publikumspreise für das beste Erstlingswerk und den besten Kurzfilm. Die Preisverleihung findet am 06.05. um 16.30 Uhr statt. Anschließend wird eine Auswahl der besten Kurzfilme gezeigt.

Do 03.05.

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Fr 04.05.

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2018

DIE HÄLFTE VON ALLEM

La mitad de todo / E 2012 / 95 min / OmdtU / Regie: Helena de Llanos

In La mitad de todo kommen Frauen, die in der bolivianischen Hauptstadt La Paz leben, zu Wort. In den Interviews werden unterschiedliche Standpunkte deutlich, und die Frauen erzählen von ihren Plänen und ihrer Sicht auf die gesellschaftspolitische Situation des Landes. Bolivien ist immerhin das erste lateinamerikanische Land mit einem Regierungschef indigener Abstammung.

"Dieser Film hat mich in ein Land geführt, das so anders ist als meine Heimat. Wahrscheinlich bringt meine Recherche den Menschen in Europa viel mehr als denen in Bolivien. Denn diese starken Frauen erzählen nichts als die reine Wahrheit", sagt De Llanos.

"Die Interviews zeigen ein vielstimmiges und gelungenes Bild des Alltags in Bolivien." LILIANA AGUIRRE, LARAZÓN

Für die Dreharbeiten zu diesem Film hielt sich Helena de Llanos 2011 zwei Monate lang in Bolivien auf. Das Filmprojekt finanzierte sie durch ein Stipendium der Fundación Carolina und über Crowdfunding.

Helena de Llanos, geboren 1983 in Madrid, studierte spanische Philologie an der Universität Complutense in Madrid sowie Literatur und Kino in den USA. Sie verwaltet das Archiv ihrer berühmten Großeltern Fernando Fernán Gómez und Emma Cohen. Aktuell arbeitet sie an einer Dokumentation über ihren Großvater.

La mitad de todo es un mosaico de voces de mujeres residentes en La Paz, Bolivia, país pionero en la "indigenización" de la cultura y la política. Desde posiciones diversas, las entrevistadas hablan sobre sus vidas y dan su visión y su versión de la situación sociopolítica del país y sobre cuál es hoy en día el papel de la mujer en un sistema tradicionalmente patriarcal.

"Este documental me hizo encontrarme con un país con muchas diferencias al mío, y muy probablemente mi investigación tiene más que aportar a la gente de Europa que a la de Bolivia, por las verdades como puños que dicen estas mujeres tan potentes", opina De Llanos.

"Las entrevistadas muestran una mirada plural y acertada de la realidad boliviana desde lo cotidiano de sus vidas". LILIANA AGUIRRE, LARAZÓN

Do 03.05.

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Fr 04.05.

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Sa 05.05.

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So 06.05.

18:30

Mo 07.05.

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Di 08.05.

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Mi 09.05.

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2018

Das Leben geht weiter

El mundo sigue / E 1963 / 120 min / OmdtU / Regie: Fernando Fernán Gómez

In den 70er Jahren lebt Eloísa, eine selbstlose Ehefrau und Mutter, gemeinsam mit ihrem Ehemann im Madrider Viertel "Maravillas". Er ist Schutzpolizist und gibt sich daheim noch autoritärer als auf der Straße. Sein Sohn, ein kurz vor der Ordination stehender lüsterner Frömmler, verbringt seine Zeit mit dem Studium und betet ununterbrochen, um für die Sünden der Familie zu büßen. Die beiden Töchter, jede auf ihre Weise vom Reichtum besessen, machen aus ihrem gegenseitigen Hass keinen Hehl.

Dieses Meisterwerk konnte aufgrund der Zensur nie offiziell Premiere feiern. Der Film wurde von Juan Estelrich restauriert und 2015 mit großer Begeisterung von Publikum und Kritikern aufgenommen. Das Werk basiert auf einem Roman von Juan Antonio de Zunzunegui und gilt als einer der ersten Filme, der Tabus thematisiert. Dazu gehören Prostitution, Abtreibung und Spielsucht. Der Film zeigt die soziale Ausgrenzung der Frauen, die sich Unterdrückung, Gewalt, Hunger und Erniedrigung ausgesetzt sahen. Sowohl die gelungene Beschreibung des Status quo als auch die verwendete Technik machen diese Filmperle zu einer Vorreiterin des spanischen neorealistischen Kinos.

"Ein Juwel! Einer der besten Filme, die jemals in unserem Land gedreht wurden." — FERNANDO TRUEBA

Zu seinen zahlreichen Auszeichnungen zählen 6 Goyas, 2 Silberne Bären und ein Ehrenbär. In fast allen Listen der besten spanischen Kinofilme tauchen mehrere seiner Werke auf. Für Pedro Almodóvar und Carlos Boyero gehört El mundo sigue zu den zehn besten spanischen Filmen.

Fernando Fernán Gómez (*1921 in Lima, Peru; † 2007 in Madrid) ist die prominente Figur des spanischen Kinos schlechthin. Als Schauspieler, Regisseur fürs Kino und Theater, Drehbuchautor und Schriftsteller war er äußerst produktiv und rüttelte die spanische Gesellschaft immer wieder auf. Sein Schaffen spiegelt einen Großteil der spanischen Kino- und Theatergeschichte wider. Er war Mitglied der Königlichen Sprachakademie.

Durante décadas "El mundo sigue" (1963) ha sido una obra maestra desconocida de la que solo se sabía el título. A pesar de que el filme obtuvo un permiso de rodaje en el marco de la apertura a principios de los años 60, no llegó a estrenarse realmente por la censura (tres únicas proyecciones en Bilbao en 1965), desapareciendo luego en los archivos. Las razones son obvias: a partir de una novela de Juan Antonio de Zunzunegui, el director de la película, Fernando Fernán Gómez, hace una crítica mordaz de la sociedad franquista centrándose en una familia que no se corresponde en nada con la ideología de la dictadura. En vez de la sintonía con el régimen característica de películas conformistas como "La gran familia", "El mundo sigue" pone en escena a dos hermanas que se odian a muerte, a padres que huyen de sus responsabilidades, y muestra que la relación entre hombres y mujeres está profundamente perturbada.

El argumento, sin embargo, no es la única razón por la cual "El mundo sigue" es considerada hoy en día una de las obras más importantes en la historia del cine español. Históricamente es un ejemplo extraordinario del neorrealismo español que se sitúa más allá del esperpento berlanguiano y de la fuerte politización de Bardem para acercarse más a "Rocco e i suoi fratelli", de Visconti. La perfecta fotografía, una actuación de alta intensidad y un montaje virtuoso hacen que el filme siga siendo aún hoy un acontecimiento cinematográfico. Junto a los protagonistas, Fernando Fernán Gómez, Lina Canalejas y Gemma Cuervo, se puede ver también a futuras estrellas como Pilar Bardem y Marisa Paredes en sus primeros papeles secundarios.

En 2015 "El mundo sigue" fue restaurado sin ayuda alguna por Juan Estelrich, ahijado de Fernán Gómez e hijo del productor, estrenándose en julio en los cines españoles, lo que causó gran sensación. cinEScultura estrena la película en Alemania con subtítulos en alemán traducidos por estudiantes de Románicas de la Universidad de Ratisbona bajo la dirección de Ralf Junkerjürgen. Juan Estelrich, el restaurator del filme, y José Luis Castro de Paz, especialista en la obra de Fernán Gómez, estarán presentes para responder a las preguntas del público después del estreno.

Do 03.05.

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Fr 04.05.

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