Quer zur Entwicklungsachse wird der zentrale Campusbereich schichtartig über "Neues Forum", Skulpturengarten und "Platz der Universität" mit der Stadtebene verbunden. Zeichenhaft greift die innere Campusebene als sprialförmiger Rampensteg auf den tieferliegenden "Platz der Universität" zu.

Der Weg wird mit Kunstwerkstätten am Skulpturengarten und der ZOH am Eingangsplatz zur begehbaren Skulptur und verschmilzt auf der Businsel mit der unteren Platzebene. Der großzügig zonierte "Platz der Universität" mit "Neuem Forum" wird zur signifikanten Stadtadresse und vernetzt sich über AudiMax, Studentenhaus und Mensa ebenenübergreifend mit dem Zentralbereich der Universität.

Die Verlagerung der Kunstwerkstätten zum Skulpturengarten auf die untere Ebene ermöglicht auf der oberen Eingangsebene begleitende infrastrukturelle Nutzungen, wie Internetcafe, Kiosk, kleine Ladenflächen oder öffentlich genutzte Räume am Studentenhaus.

Ganz in schlichtem Beton gehalten, spiegelt die ZOH die konsequente Haltung der Campusbebauung wieder, fügt sich ausdrucksstark in die Gesamtanlage und wird mit ihrer weitauskragenden Dachfläche zum platzbestimmenden Element.

Mit der städtebaulichen Setzung und den spannungsreichen
Wechselbeziehungen von Innen und Aussen, von Weg und Gebäude, gelingt ein angemessener wie überzeugender Auftakt.