Ankauf

Realisierungswettbewerb "Bachwinkel" / Marzling (in Zusammenarbeit mit Freiraumarchitekten WRW)

Das neue Baugebiet wird in zwei, den Rathausplatz flankierende große Baufelder gegliedert, das mit dem Rathaus eine öffentliche Mitte erhält. Die inneren Bereiche der süd-west-ausgerichteten Wohnbebauung korrespondieren über eine differenzierte Abfolge von öffentlichen, halböffentlichen und privaten Räumen. So werden multifunktionale Flächen als zentrale Quartiersplätze geschaffen, die einerseits die Identifikation der Bewohner mit dem direkten Wohnumfeld und andererseits das Miteinanderleben fördern. Es ensteht ein abwechs-lungsreiches räumliches Zusammenspiel von gemeinsamen Erschließungsbereichen, internen Grünflächen mit einer wohlpropor-tionierten Höhenstaffelung der Gebäude.

Grundsätzlich wird der KFZ-Verkehr im Inneren des Wohnquartiers vermieden und die einzelnen Wohneinheiten fussläufig über ein differenziertes Wohnwegenetz erschlossen. Die Quartiersgaragen sind zentral im Süden, bzw. im Norden dem jeweiligen Baufeld zugeordnet und als Tiefgaragen geplant.

Die städtebauliche Grundkonzeption der zeilenförmigen Baustruktur sieht eine mittel- bis langfristige Nachverdichtung in Form von geregelten Anbauzonen vor. Dies schafft den notwendigen flexiblen Rahmen für die einzelnen Gebäudeplanungen, die damit auf individuelle Raum- und Wohnbedürfnisse eingehen können. So können Konzepte wie "das wachsende Haus" oder "Wohnen und Arbeiten" verwirklicht und integriert werden.

Es entsteht ein vielschichtiges Angebot für Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen, was letztendlich eine gesunde soziale Durchmischung der neuen Wohngebiete fördert. Speziell herausgehoben wird hierbei der unterschiedliche Raumbedarf von Familien, Paaren und Singels auf die die Planung abzielt.