Der Neubau eines Pfarrzentrums für die Pfarrgemeinde St. Georg und Michael ist als eingeschossiger Baukörper im Süden der Pfarrkirche konzipiert und definiert neben dem Kirchenhauptzugang von Norden eine zweite Zugangssituation.

Das leicht geschwungene Gebäude schließt die Straßenbebauung, verleiht dem Standort ein neues Gesicht und vermag die differenzierten Raumfolgen um die Kirche in eine spannungsreiche Wechselbeziehung zu setzen, ohne dem Schwerpunkt des Ortes, der Kirche, seine Eigenständigkeit zu nehmen.

Unter Ausnutzung der durch Abriss freigewordenen Fläche im Osten folgt ein dreigeschossiger Baukörper dem Konzept der freiräumlichen Abfolgen und ergänzt das Nutzungsspektrum in dem Senioren ein gemeindenahes Wohnen ermöglicht wird.

Der gemeinsame, öffentliche Platz, dem sich beide neuen Haupteingänge zuwenden, charakterisiert sich als Ort der Begegnung von Alt und Jung, mit Ein- und Durchblicken zur Pfarrkirche.